Geförderte Projekte (Auswahl)


Vogelwärterhaus Juist

Die ehrenamtlichen Nationalpark-Warte Ursula Kleen-Kolanus und Rudi Kolanus setzen sich zusammen mit dem Juister Ranger Markus Großewinkelmann für die bauliche Weiterentwicklung und inhaltliche Gestaltung des (früheren) Vogelwärterhauses im Juister Wäldchen am Hammersee ein. - Ursula öffnet regelmäßig die Türen des Hauses und erzählt den Gästen viel Spannendes über die hier stationierte Memmert-Ausstellung, über Otto Leege und über die nachfolgenden Inselvögte der Vogelinsel. - Eine Photovoltaikanlage, eine bessere Raumaufteilung im Haus und eine Pflege der Außenanlage stehen auf der Wunschliste  der Akteure. Der Förderverein verwaltet die dafür bereits eingeworbenen Spenden und wird die Gesamtmaßnahme koordinieren.

 

 

 

 

 

Vogelwärterhaus auf Juist

Markus Großewinkelmann, Rudi Kolanus, Urusula Kleen-Kolanus und Friedrich Reuter (v.l.) trafen sich vor Ort, um das Projekt zu besprechen.



Buchprojekt "Von Ohrenlerchen und Tubatölpen"

Dieses vom Förderverein Nationalpark Wattenmeer herausgegebene Buch stellt jeweils einen Fantasievogel seinem realen Pendant gegenüber: Das ist sowohl für den vogelunkundigen Cartoonleser spannend als auch für den erfahrenen Ornithologen höchst amüsant.

Mit phantasievollen Zeichnungen von Denis Metz ("Herr Schnabulak") und Texten von Reno Lottmann u.a..

 

Erschienen im Juni 2024 im Oekom Verlag
Auch als E-Book erhältlich.

 

 


Förderverein Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer e.V. (Hrsg.)
Von Ohrenlerchen und Tubatölpeln
Ein ornithologisches Nachschlagewerk bislang kaum beachteter Vogelarten
80 Seiten, Hardcover,
ISBN 978-3-98726-110-7,
19,00 € (D).

 

 



Internationales Freiwilligen-Team auf Wangerooge

Immer im August eines Jahres triftt sich eine Gruppe der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) auf der Insel Wangerooge, um dort zwei Wochen lang mit ehrenamtlichem Einsatz zum Erhalt der Küstenheide - als besonderer Lebensraum im Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer - beizutragen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommen dabei aus ganz unterschiedlichen Ländern: Spanien, Italien, Türkei, Österreich, Tschechien, Deutschland, Belgien oder Polen. Und sogar Mexiko war schon dabei..

Zum Schutz der Küstenheide werden invasive Arten, wie die Kartoffelrose oder auch die Pflaumenblättrige Apfelbeere, die hier nicht heimisch sind, entfernt, damit die eigentlichen Pflanzen der Heide nicht verdrängt werden.

Seit 2009 werden diese Maßnahmen als jährliche Camps in Zusammenarbeit zwischen der Nationalparkverwaltung, dem Mellumrat und der ijgd durchgeführt.  

Finanzielle Unterstützung, u.a. für Unterkunft und Verpflegung der Gruppe, gibt es auch 2026 wieder vom Förderverein Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und weiteren Stiftungen. „Wir bedanken uns bei allen, die durch fachliche, organisatorische und finanzielle Unterstützung dazu beitragen, diese langfristige Naturschutzmaßnahme zu realisieren“, so Hilke Steevens vom den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten Niedersachsen und Hamburg e.V. (ijgd).

 

Das ijgd-Team 2024 mit Friedrich Reuter (Nationalpark-Förderverein, 5.v.l.), Peter Kuchenbuch-Hanken (stv. Bürgermeister, hinten 5.v.r.), Freiwilligen-Koordinatorin Imke Zwoch (hinten 4.v.r.) und Matteo Stauß (Mellumrat, ganz rechts im Bild). | © NLPV



Heinrich-Heine Schule Bremerhaven als Biosphärenschule ausgezeichnet

Die Heinrich-Heine Schule in Bremerhaven verstetigt ihre Zusammenarbeit mit dem Nationalpark und der Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer. Im April 2026 fand die feierliche Zertifizierung als erste Biosphärenschule im Bundesland Bremen statt. 

Mit der Auszeichnung als Biosphärenschule unterstreicht die Schule ihren Anspruch, bei Schülerinnen und Schülern neben Werten wie Demokratie und Gewaltfreiheit auch ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein zu fördern. Die Biosphärenregion bietet hierfür ideale Voraussetzungen, da sie die Schüler*innen ganzheitlich anspricht und ihre Verbundenheit mit der Wattenmeer-Region stärkt.

Erster Projekttag im Watt:

Im Mai ging es für die fünften Klassen das erste Mal ins Watt. Im Projektbericht schreiben sie:

"Es gab eine kurze Einweisung: Gruppenregeln, Hinweise zu Ebbe und Flut sowie Verhalten gegenüber Tieren und dem empfindlichen Lebensraum. Besonders wichtig war die Betonung, dass alle zusammenbleiben und auf die Anweisungen hören müssen. Während des rund anderthalbstündigen Wattrundgangs entdeckten die Kinder viele typische Lebewesen des Wattenmeers und deren Besonderheiten. Die wichtigsten Beobachtungen und Aktivitäten waren:

  • Muscheln und Schnecken sammeln: Viele Kinder fanden Herzmuscheln, Miesmuscheln und verschiedene Schneckenarten.
  • Wattwurm-Beobachtung: Die WattführerInnen demonstrierten, wie Wattwürmer leben und welche Erkennungsmerkmale es gibt. Einige Kinder durften vorsichtig graben, um Wattwürmer freizulegen.
  • In Pfützen und Prielen: Unter Anleitung führten kleine Gruppen Fangaktionen mit Käschern durch; dabei kamen Nordseegarnelen, kleine Fische und andere Organismen ins Netz.
  • Vogelbeobachtung: Am und im Wattgebiet waren Möwen und weitere Vogelarten des Wattenmeers zu beobachten.
  • Gezeiten- und Ökosystem-Erfahrungen: Die Abläufe von Ebbe und Flut und die Bedeutung des Watts als natürlicher und einzigartiger Lebensraum wurde deutlich gemacht.

 

Fotos: Heinrich-Heine-Schule - Biosphärenschule

 

 

Bei allen Aktivitäten wurde Wert auf schonenden Umgang gelegt: Tiere wurden nur kurz betrachtet und danach wieder an ihren Lebensraum zurückgesetzt.  Danke für Ihre Förderung, mit der Sie uns diesen tollen Tag ermöglicht haben."



BiosphärenmusicalWattprinzessin"

Glasarche in Cuxhaven

Im Jahr 2024 war die Premiere des Musicals "Die Wattprinzessin"! - In dem Musical erleben die Schulkinder Sarah und Rick kleine Abenteuer und lernen eine Fuchsfamilie, ein Schleiereulen-Paar und die verschiedenen Bäume und Sträucher im Wald kennen.

Das gemeinsame Projekt der Wittmunder Finkenburgschule, der Förderschule an der Lessingstraße, dem Naturschutzhof Wittmunder Wald, dem Musiktheater Meerwunder und dem Komponisten Christian Jakober fand damit seinen vorläufigen Höhepunkt.

Das Drehbuch zum Musical und die Musik stehen auch anderen interessierten Schulen und Gruppen zur Verfügung.

 

Fotos: A. Reuter

 

Für die Entwicklung des Musicals  erhilet der Naturschzuhof Wittmunder Wals vom Förderverein 10.000.- €

F. Reuter (Schatzmeister Förderverein) und B.-U. Janssen (Vors. Naturschutzhof)



Musiktheater - Krabix und das Gold des Meeres

Der Förderverein unterstützt den Naturschutzhof Wittmunder Wald bei der Entwicklung eines Musiktheaterstücks für Grundschul- und Kitakinder zum Themenbereich Biosphärenreservat. Mit Annett Glaschick (www.meerwunder.de ) wurde eine professionell ausgebildete und erfahrene Partnerin gefunden, mit deren Hilfe das Theaterstück gemeinsam mit Kindern entwickelt werden soll. Um das Musiktheater Meerwunder in unserer Region bekannt zu machen und dabei Partner für das Biosphären-Kindertheater zu gewinnen, wurde jetzt in Grundschulen und Kindertagesstätten in Wittmund die bewährte Inszenierung „Krabix und das Gold des Meeres“ aufgeführt. Im Anschluss fanden Gespräche über eine mögliche Beteiligung an der Entwicklung des Biosphären-Kindertheaters statt.

Die Schulen und Kitas schreiben u.a.:

"Annett Glaschick und ihr Sohn Ramon, der den Willi Wattwurm hinter der Kulisse spielte, schafften es mit viel Humor und der Einbeziehung der Kinder in ihr Stück für den Lebensraum Wattenmeer zu sensibilisieren. (...) Die beiden Aufführungen

dienten auch dem Kennenlernen des Musiktheaters und der nun beginnenden Planung eines neuen Stücks „BiosphärenMusical“ von Kindern für Kinder: als gemeinsames Projekt der Finkenburgschule, der Förderschule an der Lessingstraße, dem Naturschutzhof Wittmunder Wald, dem Musiktheater Meerwunder, dem Komponisten Christian Jakober und (in der Auftrittsphase) den Wittmunder Kindertagesstätten. Wir freuen uns schon auf diese kreative Bereicherung des Schullebens!“

© Stadt Wittmund

© Musiktheater Meerwunder



Ranger Fonds

Der Job eines Rangers ist einer der gefährlichsten der Welt. Im Durchschnitt verliert ein Ranger alle drei Tage sein Leben an der Front des Naturschutzes. Unfälle, Krankheiten, Menschen-Wildtier-Konflikt und Tötungsdelikte von Rebellenmilizen und Wilderern sind die Hauptursachen für Ranger-Todesfälle. Seit seiner Gründung hat die Stiftung "Thin Green Line" die Familien dieser Ranger unterstützt und in der dunkelsten Zeit ihres Lebens eine finanzielle Rettungsleine geboten. Die meisten Ranger, die sterben, hinterlassen junge Familien mit schulpflichtigen Kindern.

 

Ohne eine andere Form des Einkommens müssen ihre Witwen oft eine unmögliche Wahl treffen - ihre Kinder in der Schule zu halten oder sie zur Arbeit zu schicken, um das Überleben der Familie zu sichern. Der Fallen Ranger Fund ermöglicht es Kindern, in der Schule zu bleiben. Es bietet Witwen die Möglichkeit, ein kleines Unternehmen für die langfristige Finanzstabilität ihrer Familie zu gründen. Es sichert die Unterkunft und hilft bei den Bestattungskosten. Es gibt Hoffnung und das Versprechen einer besseren Zukunft. 


 

 

 

 

Foto und Video:

Thin Green Line

Der Förderverein unterstützt den Ranger-Fonds regelmäßig mit Spenden. Gesammelt wird das Geld u.a. von den Nationalpark-Wattenmeer-Rangern während ihrer Führungen am World Ranger Day. Der Förderverein stockt die Summe dann auf.



Zugvogelmusikschule

Ein musikalisches Theaterstück für Grundschulklassen macht den weltweiten Vogelzug spielerisch nachvollziehbar.Verpackt in die Abenteuergeschichte eines Zugvogels lernen die Schüler die Besonderheit und das Zugverhalten des Vogels kennen.Durch die schauspielerische und fotografische Darstellung des Zugvogels sowie durch Sprache und Lieder aus den Überwinterungsländern werden die Kinder von authentischen Künstler:innen mit fernen Kulturen vertraut gemacht. Sie können darüber kognitiv – und eben nicht nur rational – verstehen, wie der Vogelzug verschiedene Länder und Kulturen weltweit miteinander verbindet. Und welche Bedeutung das Wattenmeer als „Drehscheibe“ des internationalen Vogelzugs hat.

Ziele des Projekts:

·         Vermittlung einer ganzheitlichen Betrachtung von Umwelt, menschlichem Miteinander und kultureller Diversität auf unterhaltsame und damit nachhaltige Art und Weise

·         Vermittlung von Freude am Wissenserwerb in Sachen Natur und Naturschutz

·         Kenntnisse der Umgebung/Umwelt der niedersächsischen Wattenmeerregion und über die einzigartige und besondere Bedeutung des UNESCO-Weltnaturerbes

·         typische Wattenmeer Zugvögel bekannt machen und für diese sensibilisieren

·         In Kombination von Musik und Schauspiel wird ein neuer Zugang zur Natur geschaffen

·         Schüler*innen sollen sich nachhaltig mit der Natur und ihrer Umwelt verbunden fühlen und dadurch motiviert werden, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu engagieren oder und ein Interesse an der Natur zu entwickeln

Logo der Arbeitsgemeinschaft Seeadlerschutz Niedersachsen




Wir fördern Ihr Projekt

Der Förderverein unterstützt Projekte, die sich für die Ziele des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer einsetzen. Vereine und Privatpersonen können sich um eine Förderung ihrer Vorhaben bewerben. Nähere Informationen finden Sie in unseren Förderrichtlinien.

Hier gibt es ein einfach gehaltenes Antragsformular zum Download.

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Förderantrag
Hier erfahren Sie, ob Ihr Projekt förderfähig ist.
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Salzwiese am Wattenmeer (Bildrechte: Kai Pagenkopf)